Geschichte

Dieser kleine Kreuzschlepper stand bis zum teilweisen Neuaufbau der Vorhalle der Kirche im Frühjahr 2000 in einer Nische mit einem Gitter, ungefähr dort, wo sich heute der mittlere Schaukasten befinden. Leider waren damals die Inschriften auf den Konsolen rechts und links schon so unleserlich, dass sie nicht mehr ergänzt werden konnten. Es haben sich auch leider keine Unterlagen auffinden lassen, die näheres über die Herkunft verraten hätten. Es ist durchaus möglich, dass die Figur beim Neubau der Kirche 1931 beschafft wurde.

Heimatarchiv Schneeberg
Der Kreuzträger am Schneeberger Pfarrheim
Heimatarchiv Schneeberg
Nur im Mittelteil blieb die Inschrift erhalten

Inschrift

„Für mich ist er gegangen.
Dreimal stürzte er nieder.
Und bis in die Seele schaut sein Aug` nach mir, ob ich sein gedächte und ihm folgen möchte.“


Motiv/Symbol

Jesus bricht unter dem Kreuz zusammen. Laut den 14 Stationen des Kreuzwegs Jesu bricht Jesus dreimal unter der Last des Kreuzes zusammen, und zwar in der 3. Station, der 7. Station und der 9. Station. In der Bibel selber sind diese jedoch nicht erwähnt.

Heimatarchiv Schneeberg
Der Kreuzträger am Schneeberger Pfarrheim
Heimatarchiv Schneeberg
Der Kreuzträger am Schneeberger Pfarrheim

Eckdaten

Standort: Eingang Pfarrheim
Koordinaten: 49.640824, 9.246487
alter Standort: Vorhalle Kirche
alte Koordinaten: 49.640674, 9.246481
Alter: evtl. 1931
Maße: - - - -
Stifter/in: - - - -
Stiftungsgrund: - - - -
Motiv/Symbol: - - - -
Steinmetz: - - - -


Kartenmaterial auf Google Maps

Wir brauchen Ihre Zustimmung!

Diese Webseite verwendet Google Maps um Kartenmaterial einzubinden. Bitte beachten Sie dass hierbei Ihre persönlichen Daten erfasst und gesammelt werden können. Um die Google Maps Karte zu sehen, stimmen Sie bitte zu, dass diese vom Google-Server geladen wird. Weitere Informationen finden sie HIER





  • Konzeption: Bernhard Pfeiffer
  • Foto: Bernhard Pfeiffer
Kreuzträger am Pfarrheim https://heimatarchiv-schneeberg.de/images/header/kreuztrager-pfarrheim.jpg Super User

Das könnte Sie auch interessieren

Ölbergkapelle

Geschichte Die spätbarocke Ölbergkapelle wurde lt. Sockelinschrift 1723 von Michael Uhrig, Bürger und Schreiner zu Amorbach und Anna Maria seiner Hausfrau...

Mariensäule auf P…

Mariensäule auf Prozessionsaltar Marienfigur an der Kirche Geschichte Zur Mariensäule an der Kirche gibt es nach unserem Kenntnisstand keine Aufzeichnungen, ob die Figur...

Marienfigur (Frie…

Marienstatue Friedhof Aussegnungshalle Geschichte Diese Muttergottesstatue stand früher auf dem Altar in der alten Rippberger Kapelle und war farbig gefasst. Sie dürfte also...

Flurkreuz im Seif…

Geschichte Das Kreuz wurde von Kriegs-Reparationszahlungen, die Frankreich nach dem verlorenen Deutsch-Französischer Krieg von 1870/71 an Deutschland entrichten mußte, finanziert. Zusammen...

„Schäferskreuz“ D…

Geschichte Zu diesem Kreuz gibt es mehrere Sagen. Für die Schneeberger Mädchen hat dieses Kreuz noch eine andere Bewandtnis. Vor der...

Das Holzkreuz am …

Geschichte Das Holzkreuz wurde von Berthold Schäfer erstellt und auf seinem Waldstück aufgestellt. Es steht wenige Meter oberhalb des neuen Hambrunner...

Flurkreuz nahe Fr…

Geschichte Auf dem Sockel war früher eine Kreuzigungsgruppe platziert. Das recht beschädigte Kreuz befindet sich heute im Friedhof, die beiden Figuren...

Gedenkkreuz im Fr…

Geschichte Wie aus der Inschrift zu erkennen ist, wurde das Kreuz von dem langjährigen Pfarrer Hirsch gestiftet. Pfr. Anton Leopold Hirsch...

Kreuzigungsgruppe…

Geschichte Das Flurkreuz stand früher oberhalb des jetzigen Standortes am Hambrunner Pfad auf dem heutigen Anwesen der Familie Reichert. Die Sockelplatte...